Dienstag, 24. April 2012

weißt du, dass den elfenbeinturm jemand nieder riss?


die nacht erst gegen 3 eingeschlafen, war nen bisschen asozial und hatte somit viel zeit zum nachdenken. gefühle für ihn sind vielleicht gar nicht mehr da, es geht wohl eher nicht nur noch um ihn, sondern darum, dass ich mich an der vorstellung dieses lebens festgehalten hab. leere, die entsteht, wenn ich loslasse ist schlimmer als der schmerz, der eingebildete. fazit: aufgabe - finde etwas, dass diese entstehende leere füllen wird.

war gar nicht so schwer, hab nach ewigkeiten mal wieder lust gehabt diese ganzen abnehmblogs anzugucken und siehe da, die welt gefällt mir wieder. die fakewelt, in der so viele mädchen halt und schutz suchen und perfektion ganz oben steht. die fakewelt, der ich jahrelang bis zur peinlichen besessenheit verfallen war, mit eben dieser ernsthaftigkeit, die ich bei den mädchen rauslese. die welt, die ich irgendwann in den letzten monaten völlig verdrängt hab, weil ichs lächerlich fand, wenn man sich als eigentlich noch nicht essgestörte person den weltuntergang einredet, weil man anstatt 500kcal, was sowieso schon viel zu wenig ist, 512kcal "frisst". teilweise ist es traurig zu lesen, was sich so viele antun und insbesondere dann noch scheitern, weil sie eher zunehmen als abnehmen, begründet durch sinnlose fressanfälle, die "ein letztes mal" stattfinden. psychoterror, dem ich irgendwie mit viel arbeit entkommen bin, aber irgendwie will ich zurück. nicht zurück in das katastrophenfressen, sondern in die guten phasen, und weil ich mich grade als recht fähig einschätze dürfte es gar nicht so schwierig werden mit der disziplin. sicher, in sovielen rosa kitschblogs steht immer wieder "dieses mal schaffe ich es", aber wieso eigentlich nicht? ich brauch ja was, das die leere füllt und ehe ich da noch das schöne essen verschwende und tonnenweise zeug in das arme zersplitterte herz stopfe, kann ichs auch einfach mal sein lassen und das tun, was ich eh schon ewig vorhabe. mal sehen, was das wird. die woche soll bloß enden, denn das schulzeug erdrückt mich grad...bisschen klischeehaft, aber ein wenig ironie muss schon irgendwie sein ;)

Montag, 23. April 2012

sinnlos


schule suckt, also gehe ich nicht hin.
dann der versuch tausend arbeiten zu erledigen, scheitert allerdings.
fühl mich in meinem leben eingesperrt.
find ich uncool.


still missing you

Sonntag, 22. April 2012

thanks for using me

was man nicht kann sollte man besser lassen. zb interpretieren, wenn es nichts zu interpretieren gibt. heißt, wenn ich sage, es bringt was mit mir zu reden meine ich das. heißt, wenn ich sage, ich will nichts festes und habe auch keine tieferen gefühle meine ich das. NICHT DAS GEGENTEIL. es heißt NICHT ich liebe dich und ignorier mich bitte deswegen. es heißt, lass uns freunde sein und wenn du betrunken rummachen willst, dann find ich das gut. ich find es auch gut, dass du bei deiner freundin bleibst, und es ist gut wenn du mit mir offen darüber redest. aber mir so in den rücken zu fallen und die schuld noch deinen freunden zuzuschieben..? herzlichen glückwunsch, du wirst wie er. ein glück bin ich nichtmal enttäuscht.

Samstag, 21. April 2012

baby, you can have whatever you like

leere worte, gesagt und geschrieben, oder ungesagt. ich wäre da gewesen, da wo keiner ist. wäre alles gewesen, hätte alles getan, alles für dich. unumgänglicher abweisung tritt man gegenüber mit ablenkung, und ist die effektivität auch gesellschaftlich umstritten, so geht es letztendlich trotzdem nur darum, ob es hilft und nicht ob es gut geheißen wird. es waren viele dort, wo du hättest sein sollen, und niemand hat die lücke gefüllt. die illusion des glücks ist wundervoll, solang sie anhält und man schwebt. zerbricht sie, zerbricht alles, und der spiegel, in dem man sich wochenlang tanzend und lachend gesehen hat zerspringt. die splitter reißen die größten wunden auf und von scherben umgeben sucht man nach einem stück, dass größer ist als alle anderen, eins, was einem vllt hilft wieder aufzustehen. so war es einfach, sich in taumelnden rauschzuständen die gleichgültigkeit einzureden, von der man wünschte, sie längst zu besitzen, doch geht es nicht um die nacht, sondern um den tag darauf. wenn es das wort liebe nicht gäbe, könnte es einfacher sein, denn dann würden da nur undefinierbare gefühle sein, die so unendlich schwerwiegen, und ich wüsste nicht, wie unheilbar diese krankheit wirklich ist. was man sagt, interessiert mich nicht. glaube eh nicht an das meiste, an klischees, an irgendwas, was sein müsste aber dann doch nicht ist, es kümmert mich nicht. ich weiß aber, dass meine definition dieses wortes dem entspricht, was man schwierig, langwierig, unvergesslich und anstrengend nennt. vllt ist es nur bei mir so, aber rückfallgefahr ist sowas wie der hauptbestandteil meiner existenz. und die tatsache, dass ich worte wie gefühle und liebe verwende ist so traurig ekelhaft kitschig, dass ich auf der stelle kotzen könnte. rational gesehen bevorzuge ich dann doch die gesteuerte ablenkung, denn da bin ich wenigstens nicht dem ausgesetzt, was man als kontrollverlust bezeichnet.
die marionette, die die fäden selbst zieht.

Freitag, 20. April 2012

If you're too nice, you lose

ein gedankenkarussell, seit einigen monaten mit immer mehr figuren drauf bestückt. figuren die plötzlich grau und schwarz werden und kaputt gehen, dann runterfallen und wieder aufgebaut werden, figuren die liegen bleiben, figuren die plötzlich in die andere richtung fahren. figuren, die bunt sind und auf denen man sitzt und sich unendlich sicher und glücklich fühlt. zwischen rosa einhörnern, geisterpferden und höllengestalten, verblasste und kaum sichtbare waggons neben neuen, goldenen. drehen sich im kreis, manche vielleicht auch langsamer oder schneller, oder vielleicht ist das eine illusion? dann gibt es noch die alten, treuen, die man kaum mehr wahrnimmt, weil sie schon solang da sind. das karussell dreht sich. es dreht sich, und man hat zu bedenken, dass man nicht absteigen wird; denn das ticket war nicht günstig, auch wenn es so gewirkt hat, am anfang, als der preis lediglich die undefinierte länge der fahrt war. doch das karussell fährt und fährt und fährt, und umso länger man sich bei diesen scheinbar ständig wechselnden figuren steht und fährt und verweilt, so mehr wird es teil der seele, so mehr wird die seele teil des karussells. manchmal wird einem schwindlig, aber runde für runde wird das gefühl normaler, und zu bemerken, dass ständige drehungen nicht gesund sind weiß man längst nicht mehr. der blick für die figuren verschwimmt, ist es doch das, was man kennt. nach einer zeit ist man ganz für sich, und plötzlich sieht man sich um und stellt fest, dass sich die figuren verändert haben. neue kamen hinzu, das hat man hin und wieder mitbekommen, aber bei genauem hinsehen sehen die alten, gewohnten ganz anders aus, als zu der zeit, da man sie das erste mal sah. und das karussell dreht sich, und plötzlich entsteht der wunsch anzuhalten, abzusteigen, das ganze mal von einem anderen winkel zu sehen und dann zu entscheiden, ob man vllt gar nicht mehr mitfahren will. aber das ist eine sache der unmöglichkeit, und jeder widerstand fühlt sich an, als verwandelt sich das karussell in eine geisterbahn, über die man keinerlei kontrolle hat, dreht sich schneller, hebt ab und die dunklen gestalten nehmen den raum ein. dann ist da wieder der schwindel, und ehe man sich versieht kauert man in der kleinsten ecke, und erträgt dass gedrehe still leidend. stumpf, verzweifelt, bis man nichts mehr merkt und das drehen irgendwo im hintergrund pocht. und dann passiert plötzlich irgendetwas unerklärliches, vllt steigt eine person hinzu und das karussell dreht sich langsamer, es hat trotz des abgenutzten äußeren einen neuartigen glanz und es ist fast so, als erklingt eine wunderschöne melodie, die die fahrt zu einem fantastischen erlebnis macht. vor lauter glück bemerkt man nicht, dass das karussell tatsächlich immer langsamer wird, und man bekommt angst, angst, dass die fahrt endet, endet, jetzt wo es gerade so gut wurde. aber die fahrt endet nicht. nur die umstände.

Mittwoch, 18. April 2012

bin ich eigentlich wahnsinnig?

gut, ich hab hier seit fast nem jahr nichts mehr geschrieben. hatte auch gründe. sinnsuche und so. zwischendurch wollte ich eigentlich nur sterben, aber sterben ist nicht so meins.
kurz zusammengefasst:
- der junge, den ich lieb(t)e hat bei seinem besten freund in den fb-nachrichten gelesen, wie sehr ich auf ihn stehe und mich daraufhin vollständig ignoriert
- bevor das passiert ist, habe ich bei ihm geschlafen und stundenlang mit ihm über gott und die welt geredet und es war einmalig wunderschön. das ist jetzt mehr als ein halbes jahr her und es tut immer noch weh
- der besagte beste freund hat sich dann in mich verliebt, find ich immer noch nicht so toll, denn im grunde ist er grausam und verweichlicht
- seit einigen monaten bin ich irgendwie die partydorfschlampe geworden, will heißen ich bin jedes wochenende besoffen und tanze auf boxen und mache immer wieder mit anderen typen rum und zwar relativ offensiv. interessante beispiele wären da einer, den ich einfach so rausgezerrt hab, mit auf toilette, oder ein anderer, der eine freundin hat und mit dem ich 2x was hatte
- meine moral, selbstzweifel und eigentlich überhaupt jedes menschliche empfinden haben sich in luft aufgelöst, nichts ist ein problem für mich, anscheinend kann ich mit allem umgehen und ich erahne, dass das auch nur eine ablenkung ist, die die gedanken ausschaltet und sämtliche probleme in den hintergrund drängt. ich mein, mich störts nicht, nur interessanterweise ist der wunsch, abzunehmen völlig in den hintergrund gerückt und durch diese exzessive leben hat sich das essverhalten so halbwegs eingependelt und das gewicht ist auch ok, wenn auch nicht groß anders.

wieso ich wieder schreibe weiß ich nicht annähernd, aber vllt ist es gut so, vllt sollten meine gedanken endlich mal wieder irgendwoanders hin, als in diesem schädel aka käfig rumzutänzeln.
muss ich erwähnen, dass ich heute im theater neben IHM saß und er sich sowas von abweisend hingesetzt hat? ich denke nicht.

Montag, 8. August 2011

ich bin zurück! :)






der urlaub mit meinem herz ist vorbei und wunderwunderwunderschön gewesen. wir hatten so viel spaß, haben die zuckerschönsten jungen kennengelernt und 2 wochen einfach nur relaxt mit strand, sonne, sommer, der besten musik, den besten sendungen im fernsehen und allein der tatsache dass wir zusammen waren. was für ein sommer! ♥
ich muss das alles erstmal noch ein bisschen auf mich wirken lassen bis ich das quasi verarbeitet hab, und jetzt sind noch 2 wochen ferien in denen ich komplett alles aufräumen muss, das neue schuljahr vorbereiten werde und meinem leben eine noch klarere struktur verpasse.